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Geschichte des Okinawa-Kobudo Verband Deutschland e.V.
Von 1986 bis Juli 2007 leitete der in Düsseldorf lebende Japaner Kazunari Hiura den OKVD und fungierte als Cheftrainer. Er lehrte sowohl die Kunst der leeren Hand - Karate-Do, als auch die bewaffnete Form - Kobudo, welche sehr eng miteinander verwandt sind, und sich im Kampfkunsttraining gut ergänzen. Mit seinen geschmeidigen Bewegungen hat er dem Matayoshi-Kobudo seinen eigenen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Leider verstarb Shihan Hiura nach langer schwerer Krankheit am 24.3.2008 auf Okinawa. Seine Schüler werden ihn stets in bester Erinnerung behalten.
Jeder ab 15 Jahren der Interesse am traditionellen Kobudo hat kann Mitglied im OKVD werden. Der Jahresbeitrag beträgt 11 Euro. Die Aufnahmegebühr beträgt 14 Euro, in ihr ist der Jahresbeitrag für das laufende Jahr sowie 3 Euro für den Mitgliedsausweis enthalten. Zur Zeit hat der OKVD etwa 100 Mitglieder welche in verschiedenen Vereinen in Deutschland trainieren. Um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben zusammen zu trainieren, veranstaltet der OKVD jedes Jahr mindestens zwei Wochenendlehrgänge bei denen Sensei Bäuml (Düsseldorf) und Sensei Spielvogel (München) sowie als Gasttrainer Sensei Oshiro aus Paris als Lehrgangsleiter fungieren. Bei diesen Lehrgängen besteht auch die Möglichkeit Prüfungen abzulegen. Um die Fortschritte der Schüler zu testen und zu dokumentieren, hat der OKVD das Prüfungssystem aus dem Karate übernommen. Bei regelmäßigem Training besteht die Möglichkeit jedes halbe Jahr eine Kyu-Prüfung abzulegen. | |
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7. Kyu - Gelbgurt 6. Kyu - Orangegurt 5. Kyu - Grüngurt 4. Kyu - Blaugurt 3. Kyu - Braungurt 2. Kyu - Braungurt 1. Kyu - Braungurt | |
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Dan-Prüfungen (Schwarzgurt) werden erst nach einzuhaltenden Wartezeiten sowie der damit verbundenen körperlichen und geistigen Reife der Schüler abgehalten. | |